Grundsteuerreform - der niedersächsische Weg

Im April 2018 hat das Bundesverfassungsgericht die bisherige Grundsteuer für gleichheitswidrig erklärt und dem Gesetzgeber aufgetragen, bis Ende 2019 eine Neuregelung zu verabschieden. Nach langer erbitterter Debatte hat der Bundesrat Anfang November 2019 einem Gesetzespaket aus einer Grundgesetzänderung sowie einer Änderung des Grundsteuer- und Bewertungsrechts zugestimmt, das ab 2025 in Kraft treten wird. In Zukunft erfolgt die Bewertung grundsätzlich nach einem wertabhängigen Modell. Aufgrund der Möglichkeit abweichender Gesetzgebung können sich die Länder aber stattdessen dafür entscheiden, die Grundsteuer nach anderen, auch wertunabhängigen Modellen zu berechnen. Niedersachsen möchte einen eigenen Weg gehen und die Bewertung auf der Grundlage eines Flächen-Lage-Modells durchführen.

Um die neuen Regelungen näher zu betrachten und insbesondere auch den „niedersächsi- schen Weg“ zu beleuchten und zu diskutieren, laden die Deutsche Steuerjuristische Gesell- schaft und der Verein zur Förderung der Steuerrechtswissenschaft an der Leibniz Universität Hannover Sie ein zu einem Abendsymposium mit dem Thema ein

„Grundsteuerreform – der niedersächsische Weg“

Begrüßung: RiFG Dr. Thomas Keß, Vorstandsvorsitzender des VFS Hannover

Vorträge:

„Die (bundesgesetzliche) Reform der Grundsteuer“
Prof. Dr. Marcel Krumm, Universität Münster
„Das niedersächsische Flächen-Lage-Modell“
MDg Ernst Hüdepohl, Steuerabteilungsleiter, Nds. Finanzministerium

Podiumsdiskussion

WP/StB Ingeborg Esser, Hauptgeschäftsführerin GdW – Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen

MDg Ernst Hüdepohl
Prof. Dr. Marcel Krumm
RiBFH Prof. Dr. Matthias Loose, Richter im II. Senat des Bundesfinanzhofs
Dr. Axel von der Ohe, Finanz- und Ordnungsdezernent der Stadt Hannover Moderation: Prof. Dr. Joachim Jahn, Schriftleitung Neue Juristische Wochenschrift

Leibniz Universität Hannover, Raum 1507.003 Jur. Fak., ContiCampus, Königsworther Platz 1, Hannover

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